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Impressum

Stadtbücherei Wolfenbüttel
 

Zeitläufe

1995
»Die Stadtbücherei unterstützen« heißt am 16. November 1995 die Überschrift in der Zeitung über die Gründungsversammlung des Freundeskreises. 27 Gründungsmitglieder hat der Verein. Zum Vorsitzenden wird Jochen Bepler gewählt. Dem ersten Vorstand gehören zudem an: Gabriele Drewes, Dorothee Lüdeke, Gerhild Jahn, Urte von Berg, Hermann Augustiniak und Karl-Ernst Hueske

1996
22. Januar: Das erste Treffen der Bücherrunde. Es wird über den Roman »Ein weites Feld« des späteren Literatur-Nobelpreisträgers Günter Grass diskutiert.

Der Freundeskreis initiiert eine Buchspende-Aktion. Erster Spender ist der damalige Bürgermeister Heinz Dieter Essmann. Er spendet einen Reprint des Harzbuches von Hans Hoffmann aus dem Jahre 1899 und eine Biographie über Essmanns Lieblingsautor Sören Kirkegaard mit dem Titel »Ein Genie in der Kleinstadt«.

Am 16. August 1996 spendet der Freundeskreis der Stadtbücherei Stühle und Sitzkissen.

1997
Der Freundeskreis veranstaltet eine Schreibwerkstatt.

Am 8. März, dem Internationalen Frauentag, beginnt die Zusammenarbeit des Freundeskreises mit den Frauenbeauftragten von Stadt und Landkreis, die bis heute andauert.

1998
Auf der Jahresversammlung des Freundeskreises stellt der wiedergewählte Vorsitzende Jochen Bepler fest: »wir haben uns und die Stadtbücherei durch unsere Arbeit in einer nicht gerade einfachen Zeit gut behaupten können. Inzwischen erhalten wir von allen politischen Seiten Flankenschutz«.

Noch brisanter ist die Überschrift über diesen Bericht der
Mitgliederversammlung. Dort heißt es am 3. Februar: »Der Bahnhof als
alternativer Standort für die Stadtbücherei?«

Am 23. April veranstaltet der Freundeskreis aus Anlass des weltweiten Tages
des Buches erstmals einen Bücherflohmarkt in der Fußgängerzone.

1999
Am Internationalen Frauentag veranstaltet der Freundeskreis einen Streifzug der besonderen Art: Lebens- und Wirkungsstätten sowie die noch erhaltenen Gräber von fünf starken Wolfenbütteler Frauen werden bei einem Fackelzug aufgesucht. Später wird aus dieser Veranstaltung eine Broschüre für einen Stadtrundgang entwickelt.

Einen Bücher-Zehnkampf führt der Freundeskreis am 6. November in der Stadtbücherei durch. Dabei schafft es ein Kind, 26 Bücher gleichzeitig auf seinem Kopf zu balancieren.

2000
Dr. Georg Ruppelt, damaliger stellvertretender Direktor der Herzog-August Bibliothek, Sprecher des Bundesverbandes deutscher Bibliotheksverbände und im Vorstand der Stiftung Lesen, meint auf der Mitgliederversammlung des Freundeskreises in der Stadtbücherei: »Bildung ist der Standortfaktor Nummer 1«.

Am 10. September veranstaltet der Freundeskreis ein großes Bücherfest auf dem Tempelhof bei Hornburg.

Der Freundeskreis spendet der Stadtbücherei eine gemütliche Leseecke für Kinder.

2001
Die Mitgliederversammlung findet in der »Bibliothek des Jahres« statt. Nein, sie befindet sich noch nicht in Wolfenbüttel, sondern in Halberstadt.

Am Internationalen Frauentag stellen Mitglieder des Freundeskreises Musen von Xantippe bis Lisl Karstadt vor.

Die Stadtbücherei leidet unter einem zu geringen Anschaffungsetat. Deshalb erhält sie vom Freundeskreis 2000 DM für Buchanschaffungen.

»Wir brauchen mehr Platz«. Der Freundeskreis-Vorstand sprach mit Bürgermeister Axel Gummert über die Zukunft der Stadtbücherei. Sie soll aus ihrem Dornröschenschlaf erweckt werden.

2002
21. Januar: Der Vorstand spricht sich für eine gemeinsame Bücherei von Stadt und Landkreis im Bahnhof aus.

Im Biblio-Express-Fachmagazin erscheint ein Beitrag über den Freundeskreis unter der Überschrift »Vom Bürgerprotest zur Bürgerbeteiligung«.

Am Wolfenbütteler Bücherfest beteiligt sich der Freundeskreis mit einem Stand und einer Bücherrallye.

Bücher aus der Stadtbücheri werden jetzt auch im Stadtbad ausgeliehen.

Im November findet der erste Büchertauschtag statt.

2003
Barbara Sichtermann referiert auf Einladung des Freundeskreises über das Thema »Medien aus Sicht der Frau«.

Für den Lesegarten der Stadtbücherei spendet der Freundeskreis Tische und Stühle.

An der zweiten Wolfenbütteler Kulturnacht beteiligt sich der Freundeskreis mit Lesungen im Bahnhof.

2004
Die Stadtbücherei meldet Rekordausleihzahlen. Das neue Selbstverständnis des Freundeskreises kommt in der Überschrift »Verstehen uns als Lesergewerkschaft« zum Ausdruck.

Die Stadtbücherei erhält als Spende des Freundeskreises eine Hörbücher Grundausstattung.

Um das Thema »Hexen« geht es bei einem Fackelzug durch das Lechlumer Holz zur alten herzoglichen Richtstätte.

Am 17. Dezember stimmt der Rat dem Verkauf des Bahnhofs an die Firma Schumacher zu. Gleichzeitig wird eine Lesegebühr gegen die Bedenken des Freundeskreises beschlossen.

2005
Auf der Jahresversammlung des Freundeskreises werden erstmals die Umbaupläne für den Kulturbahnhof von der Firma Schumacher und vom Architekten Willy Kniese vorgestellt. Der Freundeskreis ist bei der Planung beteiligt.

Die Bauarbeiten am und im Bahnhof gehen intensiv voran. Während der Kulturnacht im September wird ein Baumaschinenkonzert veranstaltet.

14. November: der Freundeskreis der Stadtbücherei feiert sein zehnjähriges Bestehen auf der Baustelle »Kulturbahnhof«.

2006
Bei der Mitgliederversammlung am 28. Januar kann erstmals der Rohbau der Stadtbücherei im Kulturbahnhof besichtigt werden.

Der Freundeskreis beteiligt sich mit dem Sketch »Herr Bahnhof heiratet Frau Kultur« an der Eröffnung des Kulturbahnhofes am 20. Mai.

Vorlesemarathon: Mitglieder lesen 7 Stunden den »Simplizissimus« vor.

30. September: Es ist geschafft! Die Stadtbücherei zieht in ihr neues Domizil, den Kulturbahnhof. Der Freundeskreis bezahlt den größten Teil der Kosten für das neue Erscheinungsbild der Stadtbücherei.

2007
Im Keller beginnt der wöchentliche Buchflohmarkt der Bücherei, betreut vom Freundeskreis (jeden Donnerstag von 15 – 18 Uhr).

Der erste Kulturflohmarkt gemeinsam mit dem Förderverein Museum im Schloss findet im Mai statt.

Vom 11. – 16. November veranstaltet eine Projektgruppe im Freundeskreis die erste Wolfenbütteler Kinder- und Jugendbuchwoche.

Der Freundeskreis spendet Körbe und eine große Uhr.

2008
Der Freundeskreis besichtigt die neue Stadtbibliothek im Braunschweiger Schloss und setzt sich für die Samstagsöffnung der Stadtbücherei Wolfenbüttel ein.

Die Leipziger und Frankfurter Buchmesse werden von den beiden Wolfenbütteler Buchhändlern Hartmut Nitschke und Marianne Fricke »NACHGELESEN«.

Zwei Lesungen von »Kirchenkrimis« im Rahmen vom Wolfenbütteler Jahr der Kirchen findet großen Anklang.

Der Freundeskreis übergibt im Juni und zum 70. Geburtstag im Oktober Hörbücher, DVDs und einen Getränkekühlschrank für das Lesecafé.

Im August geht der langgehegte Wunsch in Erfüllung: die Samstagsöffnung der Stadtbücherei.

Über 80 Lesungen finden Mitte November während der 2. Wolfenbütteler Kinder- und Jugendbuchwoche statt.

2009
Der Freundeskreis besichtigt den Bücherhof Hötzum.

Die Leipziger und Frankfurter Buchmesse werden von den beiden Wolfenbütteler Buchhändlern Hartmut Nitschke und Marianne Fricke »NACHGELESEN«.

Die Europakorrespondentin der Braunschweiger Zeitung berichtet von ihrer Arbeit in Brüssel im Rahmen vom Wolfenbütteler Europa Jahr, ein Literatur-Picknick mit Lesungen aus europäischen Ländern von hier lebenden Ausländern in ihrer Muttersprache findet am Tag der Europawahl statt.

Im Mai holt der Freundeskreis auf dem Stadtmarkt "Bücher aus dem Feuer" mit Lesungen verschiedener Bürger zum Jahrestag der Bücherverbrennungen.

Büchermänner und Bücherfrauen vom Freundeskreis stellen beim traditionellen Umzug während des Altstadtfestes im August 70 Jahre Stadtbücherei dar.

Mitte November finden zwei Kinder- und Jugendbuchtage statt.

Vier Schaufensterpuppen, die "Hertie Familie" sowie zahlreiche DVD´s werden der Stadtbücherei als Geschenk überreicht.

2010
Als verspätetes Weihnachtsgeschenk überreicht der Freundeskreis der Stadtbücherei Anfang Januar 90 DVD's.

Die 3. Wolfenbütteler Kinder- und Jugendwoche findet mit großem Erfolg erstmals selbständig im März statt, der Freundeskreis spendet die noch nicht vorhandenen Bücher der eingeladenen Autoren.

Zum Internationalen Frauentag wird bei einem Frühstück "im Kitsch geschwelgt".

Beim großen Bücher Flohmarkt wird ein Rekorderlös erzielt.

Parallel zum Internationalen Museumstag findet mit dem Förderverein Museum im Schloss der 5. Wolfenbütteler Kulturflohmarkt im Schlossinnenhof statt.

Zum Wolfenbütteler Jahr "Kultur-Stadt-Technik" veranstaltet der Freundeskreis zwei Lesungen "Tückische Technik in Texten" und "Tiere in der Stadt - Sati(e)rische Stadtkultur".

Der Freundeskreis präsentierte sich im September beim Tag der offenen Tür im Rathaus.

Großzügig unterstützte der Freundeskreis die neu eröffnete "Generation Plus" Ecke in der Stadtbücherei.

Als Weihnachtsgeschenk konnte der Bücherei ein Multifunktionsgerät einschl. Scanner und Lamellen für das Lesecafé übergeben werden.

2011
Für 500 € kann die Stadtbücherei Bücher und sonstige Medien von Autoren anschaffen, die an der 4. Kinder- und Jugendbuchwoche teilnehmen.

Der Freundeskreis bezuschußt die Fahrt von Mitgliedern zur Leipziger Buchmesse mit Bücher-Behr.

Die 4. Wolfenbütteler Kinder- und Jugendbuchwoche wird wieder sehr gut von den Schulen gebucht.

Zum Internationalen Frauentag geht es bei einem Frauenfrühstück um "Bewegte Frauen - 100 Jahre Frauenbewegung"

Der traditionelle große Bücherflohmarkt zum Tag des Buches erwirtschaftet das beste Ergebnis seit seines Bestehens.

Im Frühjahr und Herbst wurden neue Bücher von Wolfenbütteler Buchhändlern vorgestellt und NACHGELESEN.

An zwei Tagen finden Lesungen für Jugendliche im Rahmen des Leseherbstes statt.

Das Weihnachtsgeschenk für die Stadtbücherei sind 3.000 € für Bücher